Sanierung Pferdestall mit angeschlossener Werkstatt und Hausmeisterwohnung,
Gut Freiham, Edith-Haberland-Wagner-Stiftung; Start der Abbrucharbeiten Juli 2017
Bauherrenvertretung Arch. D.I. Peter Silber


  • GF7_11
  • GF7_08
  • GF7_10
  • GF7_03
  • GF7_02
  • GF7_09

„Mit der Sanierung des Gutes Freiham wird eine einzigartige, denkmalgeschützte Dorflage restauriert und durch eine angemessene, der ursprünglichen Nutzung entsprechende, Inbetriebnahme einer breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.“
(„Gut Freiham – Masterplan“; Keller Damm und Kollegen Landschaftsarchitekten; 2016; S.25)

Die einzelnen Gebäude im Gut sollen nach und nach gem. Master-Konzept saniert werden. Der Anfang wird mit dem Pferdestall (Gebäude 7) gesetzt, der als solcher wieder genutzt werden soll. Bautyologisch gilt er für viele Details als Prototyp für die nachfolgenden Gebäude.

Das Gebäude geht auf einen Neubau aus 1797 zurück bestehend aus zwei wesentlichen räumlichen Einheiten, dem historischen Pferdestall mit den im Grundriss quadratisch angelegten Böhmischen Kappen und darüber ein Kehlbalkendachstuhl. Der Wohnteil im Obergeschoss geht auf einen späteren Eingriff und deutliche Einkürzung des Grundrisses des Pferdestalles zurück (ca. 1887). Zusätzlich wurde ein gestalterisch simpler Zubau im Westen ergänzt.
(Vgl. „Gutachten zur Baugeschichte“, Barthel und Maus Ingenieure, 2016, S.5ff.)