Umbau eines historischen Ochsenstalls zu einer Fassmanufaktur,
Architektur mit einer außergewöhnlichen Kellersituation,
Gut Freiham, Edith-Haberland-Wagner-Stiftung; seit 2017
Bauherrenvertretung Arch. D.I. Peter Silber


  •  

     

     

     


Das Gebäude G6 „ehemaliger Ochsenstall“ soll einer erneuten Nutzung zugeführt werden. Als Nutzung ist im EG eine Fassmacherei und eine Picherei vorgesehen. Das Dachgeschoß soll als Lager weiter Verwendung finden. Im neu zu erstellenden Kellergeschoß werden die „Hirschen“ der Augustiner Bräu Wagner KG gelagert.

Damit stehen am Ökonomiehof mit dem Pferdestall G7, der Brennerei G8 und der Fassmanufaktur G6 drei Gebäude, die in einer engen funktionalen Abhängigkeit stehen und  gleichzeitig für das Publikum im gegenüberliegenden Biergarten, Museum und Wirtschaft traditionsreiches Handwerk sichtbar werden lassen.

„Der ehemalige Ochsenstall, mit Blick auf die zukünftige intendierte Verwendung heute allgemein als […Fassmanufaktur…] apostrophiert, nimmt die Nordseite der westlichen Partie des großen Ökonomiehofes ein. Der rechteckige Baukörper besitzt eine Länge von ca. 56 m in Ost-West-Richtung und eine Breite von ca. 13,3 m. Die Traufhöhe liegt bei 5,2 m, die First- höhe etwa bei 11,5 m.“

Der Kern des Gebäudes ist bis auf 1800 zurück zu datieren. Ursprünglich als L im Grundriss angelegt, geht die heutige Gebäudestruktur auf 1890 zurück, als für den Neubau der Schnapsbrennerei Raum geschaffen wurde. Weitere Bauphasen folgten im 20. Jh. (Dachwerk und die Kopfbauten)

(Vgl. „Gutachten zur Baugeschichte“, Barthel und Maus Ingenieure, 2016, S.5ff.)