Neubau eines 5-Gruppen-Kindergartens
Stadtteil Schwalbanger in Neuburg an der Donau; 2016
Kooperation mit Herle + Herrle Architekten BDA / Graber Huber Lipp Landschaftsarchitekten und Stadtplaner / Peter Baron


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STÄDTEBAU UND FREIRAUM
Als Pendant zur Schwalbangerschule soll ein Familienzentrum entstehen. Familiengebäude und Kindergarten sind einem gemeinsamen städtebaulichen Leitgedanken untergeordnet. Zwischen Schule und Familienzentrum entsteht ein Bürgerpark mit Bolzplatz, die Qualität des Vorplatzes der Schwalbangerschule soll fortgesetzt werden (siehe auch integriertes Handlungskonzept), Wegverbindungen zur Schule und Turnhalle werden entstehen.
Der Zugang zum Familienzentrum entsteht sowohl von der Wachenheimstraße (Autozubringer der Kinder) als auch von der Straße am Schwalbanger über einen gemeinsamen Innenhof.
Der Innenhof soll für kleine Veranstaltungen der Einrichtungen genutzt werden, eine enge Beziehung auch Nutzerseits, zum Bürgerpark ist gewollt.
Die Freianlagen des Kindergartens sind hauptsächlich nach Süden gerichtet.

FUNKTION
Das Konzept des Entwurfes sieht eine Gebäudegruppe vor, verbunden durch ein tiefer liegendes begrüntes Dach. Teil dieser Gebäudegruppe ist auch das bestehende Kindergartengebäude. Die Gebäude des Kindergartens gruppieren sich um einen introvertierten Gartenhof.
Es gibt ein Gebäude mit allgemeinen Funktionen, sowie für die Gruppenräume eigene ablesbare Volumen. Dieser Aspekt stärkt die Orientierung und Zugehörigkeit der Kinder zu ihren Gruppen.
Im Innenhof soll der Mediationsraum als eigenständiges Gebäude entstehen. Durch die Anordnung des Innengartens entsteht eine großzügige „öffentlich“ Foyerfläche sowie „geschützte“ intimere Flur- und Spielbereiche vor den Gruppenhäusern.

Mitarbeit: Patrick Fromme