Kooperation mit aichner_seidl architekten
Umstrukturierung eines denkmalgeschützten Klostergebäudes in ein Alten- und Pflegeheim
mit 65 Betten und Errichtung eines neues Wohnheims für 41 Mädchen, Mühlbach/Südtirol; 2016


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Alten- und Pflegewohnheim

Der historisch „ältere Teil“ des Klosters im Westen
Der westliche, aus dem 13. und 16. Jahrhundert stammende ältere Teil des Klosters, bleibt mit marginalen Eingriffen erhalten. Die vorhandenen Räume werden von nachträglich eingebauten Sanitärblöcken und Zwischenwänden befreit und soweit möglich in ihrem ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Auch die Verbindungsbrücke über dem Löwentor wird entfernt. In diesem „alten“ Bereich werden nun nur Teile des Alten- und Pflegeheims implementiert, die mit den vorhandenen Strukturen kompatibel sind.

Der „jüngere Teil“ des Klosters im Osten
Der östliche Teil des Klosters aus dem 20. Jahrhundert, der heute das Schülerheim beherbergt, wird dafür stärker umgeformt. Die Fassaden werden zur Gänze erhalten, die tragenden Strukturen soweit als möglich. Die Ausweitung des Hofes nach Osten wird zur Gänze gefüllt um ein niveaugleiches, zugängliches behindertengerechtes, wohnliches und betreuungsfreundliches Pflegeheim zu implementieren.

Schülerwohnheim

Im Kontext des Klosterkomplexes mit seinen Türmen liegt es nahe das Mädchenheim als weiteres schlankes und turmartiges Gebäude auf einem im Gelände verschwindenden Sockelgeschoss zu errichten.

Durch einen gut positionierten und turmartigen Baukörper wird der Blick auf das Kloster kaum eingeschränkt. Das gleiche gilt für die Sonneneinstrahlung und Belichtung der bestehenden Klassen und Räume.