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WOHNEN AN DER DONAU

Wohnbau mit 36 Einheiten Kooperation mit Herle + Herrle Architekten

Ausgangssituation
Auf einem ehemaligen Fabrikgelände, am Rande der Donauauen, entsteht vielfältiger Wohnraum, auf dem verschiedene Wohnungstypen modular auf mehrere Baukörper aufgeteilt sind. Die unterschiedlichen Wohnungstypen erzeugen eine generationsübergreifende Durchmischung und sind Teil der soziologischen Konzeption. Hier gibt es Wohnraum für Singles und Familien.
Wohnen im Grünen an der Stadt: Dichte Bebauung, die sich in die umgebende Einfamilienhausstruktur einpasst. Nachbarschaftliches Wohnen mit hoher Lebensqualität.


Die insgesamt 36 Wohneinheiten werden auf 4 Gebäude verteilt, die sich zu einer kleinen Anlage fügen. Die kleinsten Einheiten sind 38 Quadratmeter, die größten 120 Quadratmeter und mit Dachterrassen ausgestattet.
Im Zentrum der Anlage gibt es einen schönen Spielplatz, selbstverständlich sind E-Ladeplätze vorhanden. Urbanes Wohnen mitten im Grünen. Die Anbindung an die Stadt kann besser nicht sein.


Auf einem Sockel aus vorverwitterter Holzfassade, ist das zweite Obergeschoss klassisch verputzt und hebt sich deutlich vom dunklen Sockel ab. Dadurch wird die Höhe optisch reduziert.
Es kommen nur umweltverträgliche Komponenten zum Einsatz. Die unterschiedliche Verteilung der „Dachgeschoss-Mützen“ bewirkt ein bewegtes, nicht statisches Bild. Die Bebauung wird spürbar auflockert. Zur Straße hin sind die Gebäude zwei oder drei Stockwerke hoch und passen sich somit an die Charakteristik der umliegenden Einfamilienhäuser an. Die gerahmten Fenster sind locker verteilt und ergeben ein dynamisches Bild.


Erläuterungen zur Konstruktion
Jedes Haus ist teilweise unterkellert und hat eine Bodenplatte aus Stahlbeton. Ab dem Erdgeschoss sind alle Wände in Holzständerbauweise vorgefertigt und werden als große Elemente auf die Baustelle geliefert. Einzig die Decken sind Filigrandecken.
Das Dach ist ein Pultdach mit Stehfalzblechdeckung. Die großen Dachterrassen auf dem Flachdach sind intensiv begrünt. Somit wird die Wärmedämmleistung im Winter optimiert und die Begrünung dient als Hitzeschild im Sommer. Ein wertvoller Beitrag zur Energieeinsparung. Zudem werden Luftschadstoffe gefiltert und Elektrosmog gemindert.

In den öffentlichen Fluren besteht der Bodenbelag aus schwarzen Fliesen, wobei die Wände einen starken Kontrast bilden. Ein heller, freundlicher Ort, der ebenfalls zum Verweilen einlädt. Das Geländer ist aus Streckmetall, das nicht nur besonders robust ist, sondern in der Bewegung besondere Durchblicke entstehen lässt, die den Raum optisch öffnen.

Der Wohnraum öffnet sich mit Blick ins Grüne. Durch den Holzbau entsteht ein besonderes Raumklima. Allergikerfreundlich und regenerativ.

AUFTRAGGEBER
Familie Schertler

ORT
Neuburg a.d. Donau

STATUS
Fertiggestellt 2018

LEISTUNG
LPH 1-9

BGF
2.186 m2

STATIK
Heinrich Gastl Ingenieur


LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
raum_landschaf(f)t architekten


GEBÄUDETECHNIK
Ingenieurbüro Neuzert


BRANDSCHUTZ
Sachverständigen- und Architekturbüro Johannes Steinhauser

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